Samenmischung Wildblumenwiese (Bio-Saatgut)
Wildblumenwiesenmischung, Wildkräutermischung
Samenmischung 'Wildblumenwiese'
Samenmischung 'Wildblumenwiese' (Bio-Saatgut CH-BIO-006) - 25 Gramm
Insektenfreundliche, sehr artenreiche Samenmischung für extensive Wildblumenwiesen auf mageren, trockenen bis leicht frischen Flächen
Margeriten, Wiesensalbei, Glockenblumen, Thymian, Flockenblumen, Wiesenknopf, Skabiosen, Schlüsselblumen und viele andere Wiesenblumen machen diese Naturwiese auch optisch zu einer Augenweide, die Jahr für Jahr reicher blühen, als wären sie schon immer da gewesen. Diese Mischung aus bis zu 38 verschiedenen Gräsern und blühenden Wildkräutern eignet sich für Standorte mit magerem Boden und die extensive Bewirtschaftung. Die große Vielfalt der enthaltenen Arten macht diese Samenmischung besonders wertvoll für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und viele andere Insekten.
Folgende Arten sind in dieser Samenmischung enthalten**: Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis), Rotschwingel (Festuca rubra rubra), Deutsches Weidelgras
(Lolium perenne), Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense), Wiesen-Rispengras (Poa pratensis), Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium), Echter Wundklee (Anthyllis vulneraria subsp. carpatica),
Ausdauerndes Gänseblümchen (Bellis perennis), Wiesen-Glockenblume (Campanula patula), Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia), Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea),
Berg-Flockenblume (Centaurea montana), Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa), Wiesen-Pippau (Crepis biennis), Wilde Möhre (Daucus carota), Wiesen-Labkraut (Galium mollugo), Gelbes
Sonnenröschen (Helianthemum nummularium), Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella), Gewöhnlicher Hufeisenklee (Hippocrepis comosa), Acker-Witwenblume (Knautia arvensis), Magerwiesen-Margerite
(Leucanthemum vulgare), Gewöhnlicher Hornklee (Lotus corniculatus), Saat-Esparsette (Onobrychis viciifolia), Große Bibernelle (Pimpinella major), Spitzwegerich (Plantago lanceolata), Echte
Schlüsselblume (Primula veris), Großblütige Braunelle (Prunella grandiflora), Kleine Braunelle (Prunella vulgaris), Wiesensalbei (Salvia pratensis), Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor),
Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria), Rote Lichtnelke (Silene dioica), Nickendes Leimkraut (Silene nutans), Taubenkropf-Leimkraut (Silene vulgaris), Heil-Ziest (Stachys officinalis),
Breitblättriger Thymian (Thymus pulegioides), Wiesen-Bocksbart (Tragopogon orientalis), Rotklee (Trifolium pratense).
Der Saatgutanbau erfolgt nach den Vorgaben des biologischen Landbaus. Die Mischung enthält bereits Saathelfer zur besseren Dosierung - Vor Gebrauch gut mischen!
Bio-Saatgut von Sativa (CH-BIO-006)
25 g
Kulturhinweise*
Anleitung zum Download als PDF: > Anleitung "Wildblumenwiese anlegen"
Aussaat: von April bis Juni und von Mitte August bis Ende September möglich; für Neusaat oder Untersaat geeignet
Bei Neuansaat: Fläche umgraben/tiefgründig lockern, Wurzelunkräuter wie Giersch und Quecke herauslesen, feinkrümelige Bodenstruktur herstellen; Boden mind. ca. 4
Wochen absetzen lassen; breitwürfig aussäen, bei Direktsaat ggf. als Ansaathilfe zusammen mit etwas Sand, Schrot oder Sägemehl mischen und dann gemeinsam aussäen (um nicht zu dicht auszusäen),
Saatgut nur andrücken (z.B. mit Brett), nicht abdecken (Lichtkeimer) - mind. 5 Wochen nicht austrocknen lassen!
Schnitt: Im 1. Jahr: Schröpfschnitt vornehmen (-> Begriff im FAQ erklärt) und Schnittgut abräumen; ab 2. Jahr: 1-2 x mit Sense oder Mähbalken (Heuschnitt im Juni/Juli und ggf. noch einmal einen Räumschnitt im September/Oktober), Schnittgut ab 2. Jahr für besseres Aussamen nicht sofort abräumen sondern flächig trocknen lassen
Standort: sonnig bis halbschattig, eher trockene bis karge Böden (Trockenwiesen, Kiesflächen, etc.)
Tipp: Geduld haben! Die Mischung ist mehrjährig und viele Wildarten keimen langsam. - Im 1. Jahr einen Schröpfschnitt vornehmen und Schnittgut abräumen, Erst ab 2. und 3. Jahr entfaltet die Mischung ihre ganze Pracht!
Portion reicht für ca. 6-7 m² bei Direktsaat
25 g
10,99 €
inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten
- lieferbar
- 1 Woche Lieferzeit ****
im Einklang mit der Natur
Nachfolgend dieselbe Mischung, dieselbe Qualität – für Flächen ab 60–70 m² oder zum Teilen mit Gartenfreunden. Deutlich günstiger als mehrfache Kleinmengen.
Samenmischung 'Wildblumenwiese' (Bio-Saatgut CH-BIO-006) - 250 Gramm
Insektenfreundliche, sehr artenreiche Samenmischung für extensive Wildblumenwiesen auf mageren, trockenen bis leicht frischen Flächen - hier zu 250 g (Paketversand)
Margeriten, Wiesensalbei, Glockenblumen, Thymian, Flockenblumen, Wiesenknopf, Skabiosen, Schlüsselblumen und viele andere Wiesenblumen machen diese Naturwiese auch optisch zu einer Augenweide, die Jahr für Jahr reicher blühen, als wären sie schon immer da gewesen. Diese Mischung aus bis zu 38 verschiedenen Gräsern und blühenden Wildkräutern eignet sich für Standorte mit magerem Boden und die extensive Bewirtschaftung. Die große Vielfalt der enthaltenen Arten macht diese Samenmischung besonders wertvoll für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und viele andere Insekten.
Folgende Arten sind in dieser Samenmischung enthalten**: Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis), Rotschwingel (Festuca rubra rubra), Deutsches Weidelgras
(Lolium perenne), Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense), Wiesen-Rispengras (Poa pratensis), Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium), Echter Wundklee (Anthyllis vulneraria subsp. carpatica),
Ausdauerndes Gänseblümchen (Bellis perennis), Wiesen-Glockenblume (Campanula patula), Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia), Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea),
Berg-Flockenblume (Centaurea montana), Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa), Wiesen-Pippau (Crepis biennis), Wilde Möhre (Daucus carota), Wiesen-Labkraut (Galium mollugo), Gelbes
Sonnenröschen (Helianthemum nummularium), Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella), Gewöhnlicher Hufeisenklee (Hippocrepis comosa), Acker-Witwenblume (Knautia arvensis), Magerwiesen-Margerite
(Leucanthemum vulgare), Gewöhnlicher Hornklee (Lotus corniculatus), Saat-Esparsette (Onobrychis viciifolia), Große Bibernelle (Pimpinella major), Spitzwegerich (Plantago lanceolata), Echte
Schlüsselblume (Primula veris), Großblütige Braunelle (Prunella grandiflora), Kleine Braunelle (Prunella vulgaris), Wiesensalbei (Salvia pratensis), Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor),
Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria), Rote Lichtnelke (Silene dioica), Nickendes Leimkraut (Silene nutans), Taubenkropf-Leimkraut (Silene vulgaris), Heil-Ziest (Stachys officinalis),
Breitblättriger Thymian (Thymus pulegioides), Wiesen-Bocksbart (Tragopogon orientalis), Rotklee (Trifolium pratense).
Der Saatgutanbau erfolgt nach den Vorgaben des biologischen Landbaus. Die Mischung enthält bereits Saathelfer zur besseren Dosierung - Vor Gebrauch gut mischen!
Bio-Saatgut von Sativa (CH-BIO-006)
250 g
Kulturhinweise*
Anleitung zum Download als PDF: > Anleitung "Wildblumenwiese anlegen"
Aussaat: von April bis Juni und von Mitte August bis Ende September möglich; für Neusaat oder Untersaat geeignet
Bei Neuansaat: Fläche umgraben/tiefgründig lockern, Wurzelunkräuter wie Giersch und Quecke herauslesen, feinkrümelige Bodenstruktur herstellen; Boden mind. ca. 4
Wochen absetzen lassen; breitwürfig aussäen, bei Direktsaat ggf. als Ansaathilfe zusammen mit etwas Sand, Schrot oder Sägemehl mischen und dann gemeinsam aussäen (um nicht zu dicht auszusäen),
Saatgut nur andrücken (z.B. mit Brett), nicht abdecken (Lichtkeimer) - mind. 5 Wochen nicht austrocknen lassen!
Schnitt: Im 1. Jahr: Schröpfschnitt vornehmen (-> Begriff im FAQ erklärt) und Schnittgut abräumen; ab 2. Jahr: 1-2 x mit Sense oder Mähbalken (Heuschnitt im Juni/Juli und ggf. noch einmal einen Räumschnitt im September/Oktober), Schnittgut ab 2. Jahr für besseres Aussamen nicht sofort abräumen sondern flächig trocknen lassen
Standort: sonnig bis halbschattig, eher trockene bis karge Böden (Trockenwiesen, Kiesflächen, etc.)
Tipp: Geduld haben! Die Mischung ist mehrjährig und viele Wildarten keimen langsam. - Im 1. Jahr einen Schröpfschnitt vornehmen und Schnittgut abräumen, Erst ab 2. und 3. Jahr entfaltet die Mischung ihre ganze Pracht!
Menge reicht für ca. 60-70 m² bei Direktsaat
Für die VE zu 250 g gilt Paketversand.
250 g
60,99 €
inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten
- lieferbar
- 1 Woche Lieferzeit ****
im Einklang mit der Natur
* Hinweise zum Anbau und Angaben zur Ausbeute an Pflanzen beruhen auf Erfahrungswerten und sind unverbindlich.
** Geringfügige Änderungen bei der Zusammensetzung der Mischung vorbehalten.
Biosaatgut AT-BIO-301
Frage & Antwort
Kundenfrage: Wie lange ist das Saatgut der Wildblumenwiese keimfähig?
Unsere Antwort: Die Keimfähigkeit beträgt bei guter Lagerung ca. 2-4 Jahre.
Kundenfrage: Mit welcher Ansaathilfe sollte die Samenmischung vorab vermischt werden?
Unsere Antwort: Die hier angebotene Samenmischung 'Wildblumenwiese' enthält (wie angegeben) bereits eine Ansaathilfe. Wir
empfehlen den Inhalt der Tüte vor der Aussaat gut durchzumischen!
Kundenfrage: Was bedeutet Untersaat?
Unsere Antwort: Mit Untersaat ist gemeint, dass das Saatgut unter eine Hauptkultur ausgebracht wird, z.B. bei Baumpflanzungen oder als Heckenuntersaat oder in Weingärten.
Der Boden muss immer erst vorbereitet bzw. frei gemacht werden. Das Einsäen in eine vorhandene Wiese funktioniert eigentlich nicht, da die meisten Wildblumenarten nicht sehr konkurrenzstark sind und viele Arten ausreichend Licht zum Keimen benötigen! Alternativ könnten Sie Inselflächen in einer vorhandenen Wiese freilegen und einsäen. Wichtig ist auch, dass der Boden gut vorbereitet wird und die Aussaat lang genug ausreichend feucht gehalten wird.
Kundenfrage: Was ist ein Schröpfschnitt?
Unsere Antwort: Beim Anlegen einer Wildblumenwiese dient der Schröpfschnitt oder Pflegeschnitt im ersten Jahr nach der Ansaat
dazu, schnell auflaufende Beikräuter, die die eigentlich gewünschte Pflanzenmischung bedrängen könnten, zurückzudrängen. Dazu wird der Rasenmäher hochgestellt und sollte nicht tiefer als 8
bis 10 cm schneiden. Sobald sich der eigentlich gewünschte Wildblumenbestand dann geschlossen hat und sich auch die enthaltenen konkurrenzschwächeren Kräuter entwickelt haben, verschwinden die
wüchsigen einjährigen Beikräuter, wie z.B. wie Gänsefuß oder Hirtentäschel und die Mischung etabliert sich in der Zusammensetzung, die den Standortbedingungen entsprechen.
Kundenfrage: Was ist das Wichtigste für eine erfolgreiche Etablierung
der Wildblumenwiese?
Unsere Antwort: Achten Sie unbedingt auf einen geeigneten Standort: sonnig bis halbschattig, eher trockene bis karge Böden (Trockenwiesen, Kiesflächen, etc.)! Beachten Sie auch unsere Kultur- und Pflegehinweise. Die Ansaat (Lichtkeimer) sollte in keinem Fall austrocknen!
Kundenfrage: Im dritten Bild ist ein weißer Schmetterling auf
blauer Blüte. Kennen Sie den Namen?
Unsere Antwort: Es handelt sich um einen Baum-Weißling (Aporia crataegi) auf Wiesensalbei (Salvia pratensis).
Kundenfrage: Sie schreiben: Die Mischung ist mehrjährig und viele Wildarten keimen langsam. - Was ist der Grund und welche Arten keimen denn wie?
Unsere Antwort: In dieser Mischung sind mehrere Arten enthalten, deren Samen eine Keimruhe (Dormanz) aufweisen können. Allerdings gilt das nicht für die Mehrheit der Arten. Die meisten Wiesenarten keimen bei ausreichender Feuchtigkeit und geeigneten Temperaturen innerhalb weniger Wochen.
Es gibt bei der Keimruhe zwei unterschiedliche Mechanismen: Erstens die physikalische Dormanz (hartschalige Samen): Die Samenschale verhindert die Wasseraufnahme. Zweitens die physiologische Dormanz: Der Embryo benötigt einen Kältereiz oder eine längere Nachreife. Die folgenden Kategorien beschreiben unterschiedliche Aspekte des Keimungsverhaltens. Eine Art kann daher in mehreren Kategorien gleichzeitig vorkommen.
Sofortkeimer ohne ausgeprägte Dormanz (Keimung meist innerhalb weniger Wochen bei ausreichender Feuchtigkeit und geeigneten Temperaturen): Wiesen-Schwingel, Rotschwingel, Deutsches Weidelgras, Wiesen-Lieschgras, Wiesen-Rispengras, Gewöhnliche Schafgarbe, Ausdauerndes Gänseblümchen, Wiesen-Flockenblume, Berg-Flockenblume, Skabiosen-Flockenblume, Wiesen-Pippau, Wilde Möhre, Wiesen-Labkraut, Große Bibernelle, Spitzwegerich, Kleine Braunelle, Wiesensalbei, Rote Lichtnelke, Taubenkropf-Leimkraut, Heil-Ziest und Wiesen-Bocksbart.
Lichtkeimer bzw. überwiegend positiv lichtreagierende Keimer (Keimung wird durch oberflächliche Aussaat ohne Bodenbedeckung begünstigt): Wiesen-Glockenblume, Rundblättrige Glockenblume, Echte Schlüsselblume, Tauben-Skabiose, Acker-Witwenblume, Kleines Habichtskraut, Breitblättriger Thymian und Magerwiesen-Margerite.
Arten mit schwacher bis mittlerer physiologischer Dormanz und durch Winterkälte verbesserter Keimung (fakultative Kältekeimer): Wiesen-Glockenblume, Rundblättrige Glockenblume, Tauben-Skabiose, Acker-Witwenblume, Magerwiesen-Margerite, Großblütige Braunelle und Nickendes Leimkraut.
Arten mit ausgeprägter physiologischer Dormanz und meist deutlich verbesserter Keimung nach Kaltstratifikation: Echte Schlüsselblume.
Arten mit physikalischer Dormanz durch teilweise hartschalige Samen (Keimung erfolgt oft zeitlich gestreckt nach Aufhebung der Wasserundurchlässigkeit der Samenschale): Echter Wundklee, Gewöhnlicher Hornklee, Saat-Esparsette, Gewöhnlicher Hufeisenklee und Rotklee.
Arten mit natürlicher Keimungsstreuung über mehrere Vegetationsperioden (Bet-Hedging-Strategie durch Dormanzanteile innerhalb der Samenpopulation): Echter Wundklee, Gewöhnlicher Hornklee, Saat-Esparsette, Gewöhnlicher Hufeisenklee, Rotklee, Echte Schlüsselblume, Gelbes Sonnenröschen, Tauben-Skabiose und Acker-Witwenblume.
Arten mit tendenziell langsamer Jugendentwicklung trotz oft normaler Keimung (im Bestand häufig erst ab dem zweiten Jahr auffällig): Gelbes Sonnenröschen, Kleines Habichtskraut, Gewöhnlicher Hufeisenklee, Echte Schlüsselblume, Tauben-Skabiose, Breitblättriger Thymian und Großblütige Braunelle.
Das Keimungsverhalten einer Wildblumenwiese ist also komplex. Für das erfolgreiche Anlegen reicht es jedoch völlig aus, die beschriebenen Standortfaktoren sowie die Hinweise zur Aussaat und Pflege zu beachten.
Hier können Sie eine produktbezogene Frage zur Samenmischung 'Wildblumenwiese' stellen.















